Mozart in Wien

1762 führte es Mozart zum ersten Mal nach Wien. Er durfte vor Maria Theresia musizieren. Erzählungen zufolge hüpfte der junge Wolfgang der regierenden Erzherzogin nach dem Konzert auf den Schoß und koste sie. Fünf Jahre später, 1767 kam er erneut nach Wien. Seine Familie hatte die Hoffnung eine Anstellung am Hof zu erhalten. Da dies nicht geschah zog seine Familie weiter. 1781 kehrte Mozart als freier Künstler erneut zurück und verdiente seinen Unterhalt mit Klavierunterricht und Kompositionsaufträgen. Kurz nach seiner Rückkehr, im Jahr 1782 heiratete er Constanze Weber in Wien. Er war mit Joseph Haydn befreundet und war vermutlich kurze Zeit Lehrer von Ludwig van Beethoven. Er schrieb viel, so zum Beispiel „Le Nozze de di Figaro“ 1784. Am 7. Dezember 1787 wurde Mozart nach Christoph Willibald Glucks Tod zum k. k. Hofkompositeur ernannt. Mozart hatte trotz seiner vielen Kompositionen finanzielle Nöte. 1791 wurde die „Zauberflöte“ uraufgeführt. Mozart erkrankte während seiner Arbeit am Requiem schwer und verstarb am 05. Dezember 1791 im Alter von 35 Jahren.